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HAKUL im 21. Jahrhundert, Generationswechsel und neue Ausrichtung

Im Jahr 2000 beging Untertürkheim sein 800-jähriges Bestehen mit mehreren Veranstaltungen. Am großen Umzug im Juli beteiligte sich der HAKUL mit einem Festwagen, auf dem das Hobby-Orchester musizierte und der von den Kindern und Jugendlichen des Vereins stolz eskortiert wurde. Bei den Feierlichkeiten in der Sängerhalle zum Abschluss des Jubiläumsjahres wirkte eine Spielgruppe des 1. Orchesters mit.

Zur Sicherung des Akkordeonnachwuchses wurden neue Anstrengungen unternommen: in Zusammenarbeit mit Klaus Keck wurden von Gaby Kienle erstmals kostenlose Schnupperkurse für Akkordeonschüler angeboten. Einige Akkordeonanfänger aus dieser Aktion konnten anschließend von Klaus Keck und ihr in den Unterricht übernommen werden. 2001 übernahm Gaby Kienle das Jugendorchester von Antonija Leskovar.

Im selben Jahr gab es zwei Jubiläen zu feiern:

Das Hobby-Orchester beging sein 10-jähriges Bestehen mit einer Reise nach Hamburg.

Im feierlichen Rahmen des Konzerts wurde Klaus Keck für 25 Jahre Orchesterleitung im HAKUL geehrt. Während dieser Zeit hatte er den Verein musikalisch geprägt und maßgeblich zu seiner erfolgreichen Entwicklung beigetragen.

Einen besonderen Termin hatte das 1. Orchester im Herbst dieses Jahres in der Laube der Besenwirtschaft Zaiß im Gehrenwald. Für eine Sendung über Übertürkheim, die später im dritten Programm ausgestrahlt wurde, nahm ein Kamerateam des Fernsehens das Stück "Bella Italia" auf.

Zu Beginn des Jahres 2002 kündigte Klaus Keck seine Tätigkeit als Dirigent im HAKUL. Wenig später gab auch seine Frau Uschi Keck (Musikalische Früherziehung) ihre Tätigkeit als Übungsleiterin auf.

Durch die Mitgliederversammlung folgte kurz darauf der Generationswechsel in der Vereinsführung. Hans-Peter Kienle folgte Paul Warth als 1. Vorsitzender nach, Stefan Munk wurde 2. Vorsitzender. Annette Warth übernahm die Tätigkeit der Schriftführerin von Christel Geiges, Wolfgang Jäger behielt als einziges Mitglied im Vierervorstand sein Amt als Kassier. Ein Jahr später wurde mit Hans-Jürgen Martin aber auch für ihn ein Nachfolger gewählt.

Nach dem Vorstandswechsel wurde Paul Warth für seine Verdienste im HAKUL zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Nach den ersten 3 Jahren als Jugendwart war er 22 Jahre lang 1. Vorsitzender gewesen und hatte den Verein in dieser Zeit zusammen mit seiner Frau Martha wesentlich geprägt - und manchmal auch zusammen gehalten.

Die neue Vereinsführung konzentrierte sich zunächst auf den Neuaufbau der Ausbildung. Hatte man seither mit Klaus Keck als Partner für den Akkordeon- und Keyboardunterricht zusammen gearbeitet, wurde jetzt die gesamte Ausbildung organisatorisch in den Verein integriert. Die Ausbildung der Melodica- und Akkordeonspieler wurde von Gaby Kienle übernommen. Im September des Jahres kamen Bettina Gerullis und Sybille Bohnacker als weitere Ausbilderinnen für Musikalische Früherziehung, Melodica-, Akkordeon- und Keyboardunterricht hinzu. Mit Robert Braininger hatte man glücklicherweise schnell einen engagierten jungen Dirigenten für das 1. Orchester gefunden.

Aber auch über die Ausbildung hinaus arbeitete der neue Vorstand an der Modernisierung des HAKUL. So wurde die Satzung auf den neuesten Stand gebracht und die Gemeinnützigkeit des Vereins darin festgeschrieben. Mit einem neuen Logo, entworfen von dem Untertürkheimer Grafiker Martin Hoffmann, erhielt der Verein einen neuen, frischen und jugendlichen Auftritt in der Öffentlichkeit. Thomas Schwarz entwarf die Internetseite hakul.de und begründete damit die Präsenz des Vereins im World Wide Web.

Die enge Verbindung des HAKUL zur Wallmerkirche, die inzwischen zur Heimat des Vereins geworden war, zeigte sich in vielen Veranstaltungen. War der Verein in den Neunzigern noch häufig in der Sängerhalle zu Gast, wurden mit dem Konzert und der Jahresfeier zwei wichtige Veranstaltungen in die Wallmerkirche verlegt. Unser Verein bedankte sich unter anderem mit einem Benefizkonzert zu Gunsten der Orgelrenovierung, das vom Hobby-Orchester zusammen mit dem Jugendorchester und dem Shanty-Chor "Tsingtau" Esslingen gestaltet wurde (2002). Bei der Verabschiedung von Pfarrer und Pfarrerin Sönning, die in Mitteltal im Schwarzwald eine neue Stelle angenommen hatten (2006), leitstet das 1. Orchester einen musikalischen Beitrag. Nachfolger von Sönnings wurde Herr Pfarrer Frasch, der sich mit seiner Familie von Anfang an sehr offen für unseren Verein zeigte.

Das Versprechen, Sönnings zu besuchen wurde ein Jahr nach ihrem Umzug eingelöst (2007),

Aber auch außermusikalische Veranstaltungen bereicherten den HAKUL-Terminkalender. Es wurden Jugendausflüge nach Tripsdrill, in den Schwabenpark, in die Schoko-Werkstatt des Schokoladenherstellers Ritter in Waldenbuch und in die Staatsgalerie der Stadt Stuttgart organisiert, die allen Beteiligten viel Spaß gemacht haben. Bei den Untertürkheimer Fußball-Vereinsmeisterschaften kämpfte die HAKUL-Mannschaft mit großem Einsatz und wurde mit Anstand schließlich Letzter (2004).

Die Neunziger, Austausch mit anderen Vereinen, Gründung Hobbyorchester und Ausbau der Jugendarbeit

Im Oktober 1991 ging ein lange gehegter Wunsch des damaligen 1. Vorsitzenden Paul Warth in Erfüllung: es wurden ein Orchester aus ehemaligen Spielern gegründet, die nach längerer Pause wieder mit dem Akkordeon spielen anfangen wollten. Man gab ihm den Namen "Hobby-Orchester". Die Spielerzahl steigerte sich von anfangs sieben auf zeitweise bis zu 19 Spielerinnen und Spieler. Die Leitung übernahmn zunächst Regine Glöckle und ab 1997 Simone Kopp. Diese beiden Akkordeonspielerinnen machten zu jener Zeit auch als Akkordeonduo auf sich aufmerksam. Sie belegten 1991 beim Deutschen Musikpreis in Baden-Baden den 2. Platz in der Oberstufe. Als Solistin erreichte Simone Kopp in der Kunststufe M III den 3. Platz. Ihr spielerisches Können bestätigte sie auch im folgenden Jahr, sie wurde Bezirksmeisterin im Bezirk Stuttgart-Ludwigsburg.

In dieser Zeit entschloss sich der Verein, sein Ausbildungsangebot zu erweitern und startete 1992 mit der Musikalischen Früherziehung, 1998 mit dem Musikgarten Phase 1 und 1999 mit dem Musikgarten Phase 2. Gut besuchte Kurse waren ein Zeichen dafür, dass man hier den richtigen Riecher gehabt hatte. Fortan waren die Auftritte der Kleinsten insbesondere bei der Jahresfeier und bei Familiennachmittagen immer ein Höhepunkt.

Die Zahl der Spieler im Jugend- und Schülerorchester unterlag damals größeren Schwankungen. Nachdem der Verein anfangs noch zwei Jugendorchester gehabt hatte, musste 1998 das noch bestehende Jugendorchester aufgelöst werden, da sich nicht mehr genügend jugendliche Spielerinnen und Spieler fanden. Bereits 1999 wurde aber wieder veranstaltungsbezogen eine Spielgruppe und später ein Jugendorchester ins Leben gerufen. Viele Wechsel gab es in deiser Zeit bei der Leitung des Jugendorchesters, Dirigentinnen und Dirigenten waren Regine Glöckle, Marc Keck, Simone Kopp, Klaus Keck und Antonija Leskovar. 

Das 1. Orchester nahm 1996 nach längerer Zeit wieder an einem Wertungsspiel in Kornwestheim teil. Sowohl das Orchester selbst, als auch eine daraus hervorgegangene Spielgruppe erreichten hervorragende Platzierungen. In diesem Jahr feierte Klaus Keck sein 20-jähriges Dirigentenjubiläum und wurde beim Vereinskonzert geehrt.

Viele Gastauftritte des 1. Orchesters bei befreundeten Vereinen (TGV Rotenberg, ZAV Kirchheim/Teck), bei den Feierlichkeiten zum 40-jährigen Jubiläum der Wallmerkirche und bei einem Kurkonzert in Bad Liebenzell fallen in die neunziger Jahre. Den Spielerinnen und Spielern ist sicher auch die Feier des 80. Geburtstages des Gründungsmitglieds Friedrich Mayr, zu der er in die "Schöne Aussicht" nach Bürg eingeladen hatte, in schöner Erinnerung.

Eine wichtige Neuerung für die HAKUL-Hocketse brachte im Jahr 1997 der Umzug der Familie Schäfer von der Schlotterbeckstraße in den neu errichteten Aussiedlerhof in der Württembergstraße. Familie Schäfer ermöglicht dem Verein seither die Veranstaltung der Hocketse in der Scheuer und dem Innenhof. Unter diesen optimalen Bedingungen konnte das Programm weiter ausgebaut werden, ein umfangreiches Kinderprogramm mit Spielstraße am Samstagnachmittag und der ökumenische Gottesdienst am Sonntagmorgen machten die Hocketse fortan noch attraktiver. Paul Warth errichtete in dieser Zeit eine Scheuer in den Gärten nahe den Tennisplätzen des KV Untertürkheim. Ab 1994 wurde diese Zielort einer neuen Veranstaltung, der Vereinswanderung an Fronleichnam. Nach einem gemütlichen Spaziergang, dessen Verlauf im Vorfeld stets ein wohl behütetes Geheimnis blieb, saß man dort gemütlich mit Gästen zusammen. Der zweite Teil der Veranstaltung war für viele so attraktiv, dass sie auf die appetitanregende Wirkung der Wanderung sogar verzichteten...

Sein 60-jähriges Bestehen feierte der Verein mit einem Jubliäumskonzert in der Sängerhalle Untertürkheim, bei dem die Filderharmonie unter der Leitung von Günter Bauer als Gastorchester mitwirkte. . Der Kontakt war über Simone Kopp entstanden, die bei der Filderharmonie als Bratschistin spielte. Ein Bunter Abend im Herbst fand unter dem Motto "Mit Sang und Klang durch´s Schwabenland" unter Beteiligung des Männerchors des TGV Rotenberg und der Bleichtalmusikanten aus der Heimat von Regine Glöckle statt.

Sein 60-jähriges Bestehen feierte der Verein mit einem Jubiläumskonzert in der Sängerhalle, bei dem die "Filderharmonie" unter Leitung von Günter Bauer als Gastorchester mitwirkte. Der Kontakt war über Simone Kopp entstanden, die bei der Filderharmonie als Bratschistin spielte. Ein Bunter Abend im Herbst fand unter dem Motto "Mit Sang und Klang durchs Schwabenland" unter Beteiligung des Männerchores des TGV Rotenberg und der Bleichtalmusikanten aus der Heimat von Regine Glöckle statt.

In Zusammenarbei mit dem Dirigenten und Musiklehrer Klaus Keck gelang es dem seit den achtziger Jahren amtierenden Vorstandsduo Paul Warth und Werner Schwarz den Verein als festen Bestandteil im kulturellen Leben in Untertürkheim zu etablieren und gleichzeitig eine solide wirtschaftliche Basis zu schaffen. Dadurch wurden die Voraussetzungen für die musikalische Weiterentwicklung und die Erfolge geschaffen. 

Nach insgesamt 18 Jahren Mitwirkung im HAKUL-Ausschuss und Vorstand stellte Werner Schwarz 1997 sein Amt zur Verfügung. Er wollte den Weg für einen jüngeren Nachfolger frei machen. Hans-Peter Kienle, der bereits längere Zeit als Spielführer des 1. Orchesters im Ausschuss vertreten war, folgte ihm nach.

Die Achtziger, Blütezeit in der Vereinsentwicklung mit vielen Erfolgen auf Wertungsspielen

In den achtziger Jahren förderte Klaus Keck intensiv die Beteiligung seiner Akkordeonschüler und der Vereinsorchester an Wertungsspielen. Viele stolze Erfolge fallen in diese Zeit. So erreichten die beiden Jugendorchester des Vereins beim Wertungsspiel des Deutschen Harmonika Verbandes (DHV) in Bad Cannstatt in der Vor- und Hauptstufe auf Anhieb erste Plätze. Das 1. Orchester wurde mit "sehr gut" Sechster.

Zwei Jahre später in Ditzingen gelang dem Jugendorchester erneut der Tagessieg, das 1. Orchester verbesserte sich mit dem Prädikat "hervorragend" auf den zweiten Platz. Erfolgreich waren mit zwei ersten Plätzen und einem fünften Platz auch die Solo- und Duospieler.

Die wilden Sechziger

Die wilden Sechziger waren beim HAKUL alles andere als wild. 1966 waren nur noch 10 Spieler aktiv, was kaum noch einen geregelten Spielbetrieb zuließ. Finanzielle Sorgen kamen hinzu und der Verein erlebte einen Tiefpunkt in seiner langjährigen Geschichte. Von 1967 an fanden sich geeignete Ausbilder, die die Leitung der Spielgruppen übernehmen konnten und so war wieder eine kontinuierliche Jugendarbeit möglich. Der Erfolg dieser Bemühungen blieb nicht aus. 1971 waren die Älteren dieser Gruppen so weit, dass sie zu einem Jugendorchester zusammengefasst werden konnten. Beim 40-jährigen Jubiläum 1973 spielten in den Jugendgruppen, im Jugendorchester, im 1. Orchester und im Seniorenorchester wieder 60 Spieler. Das 1. Orchester war mit seinen 13 Spielern aber immer noch sehr klein.

Im Jahr 1976 übergab Werner Frank den Taktstock seinem ehemaligen Schüler Klaus Keck. Dieser Akkordeonlehrer verstand es, in ähnlicher Art wie Werner Frank, das Orchester zu begeistern und die Jugendarbeit noch weiter auszubauen. Er teilte die großen Anfängergruppen und übernahm sie in den Privatunterricht. Die Früchte dieser Arbeit blieben nicht aus. Nach recht kurzer Zeit hatte der HAKUL zwei Jugendorchester und wieder ein stattliches 1. Orchester von 20 Spielern. Durch die wöchentlichen Proben, öffentliche Auftritte und die jährlichen Konzerte im Frühjahr wurde der Verein bekannter und und die Mitgliederzahl stieg immer mehr.

Von 1979 an veranstaltete der Verein Jugendfreizeiten, bei denen natürlich auch geprobt wurde, so sind die Erfolge der Jugendorchester zu begründen.

Kriegs- und Nachkriegsjahre

Nachdem im Jahre 1939 viele der aktiven Spieler zum Militärdienst einberufen wurden, hatte der HAKUL sehr schwierige Zeiten. Durch die ersten Kriegsjahre hindurch hielt er sich noch am Leben, aber im Jahr 1943 musste der Spielbetrieb dann eingestellt werden. Auch die Nachkriegsjahre brachten dann begreiflicherweise weiterhin erschwerte Bedingungen. Trotzdem begann der Klub am 22. Juli 1946 erneut seine Spieltätigkeit.

Schon bald gesellten sich zu den treuen Stammspielern weitere Harmonikafreunde und nach intensiven Proben konnten die Spieler im Oktober 1949 in der Sängerhalle in Untertürkheim ihr erstes Konzert nach dem Krieg geben. Mit der Verpflichtung von Herrn Werner Frank aus Bad Cannstatt als Dirigent im November 1951 begann eine sehr erfolgreiche Zeit für den Verein. Er verstand es, die Spieler im Orchester zu begeistern und zu motivieren. In diese Zeit fiel auch das 20-jährige Jubiläum des HAKUL, das 1953 mit einer Festveranstaltung in der Sängerhalle gefeiert wurde.

Das Können, das sich die Spieler in ihren Proben und Konzerten erworben hatten, wollten sie nun im Wettbewerb mit anderen Vereinen messen und wandten sich daher seit 1956 der Vorbereitung auf Wertungsspiele zu. Die Erfolge bestätigten das spielerische Niveau: 1959 Killesberg 4. Platz, 1959 Luzern 1. Platz, 1960 Backnang 2. Platz, 1961 Killesberg 5. Platz, 1964 Luzern 1. Platz, 1964 Ludwigsburg 1. Platz. Neben der Teilnahme an Wertungsspielen trat der Klub weiterhin mit Konzerten an die Öffentlichkeit, unter anderem 1963 bei seinem 30-jährigen Jubiläum. In dieser Zeit konnte der Verein auch erste internationale Bande knüpfen. Durch Vermittlung eines Spielers besuchte der Klub 1964 ein befreundetes Akkordeonorchester in Zürich.

Der Gegenbesuch der Schweizer Freunde erfolgte im darauf folgenden Jahr in Untertürkheim. Diese Zeit war für den HAKUL fast ohne Sorgen. Herr Frank brachte seine Schüler mit und somit war stets für ein gut besetztes Orchster gesorgt. Der Verein brauchte sich nicht um Anfänger und um eigenen Nachwuchs zu kümmern. Dass sich dies langfristig als nicht gut erwies, zeigte sich jedoch bald. Als einige ältere Spieler aufhörten, fehlte es in den folgenden Jahren an qualifiziertem Nachwuchs. Zwar wurde 1958 eine Anfängergruppe gegründet, aber in den folgenden Jahren fehlten geeignete Spieler, die die neuen Gruppen hätten unterrichten können. Hinzu kam, dass der Dirigent Werner Frank seinen Wohnsitz nach Sindelfingen verlegte. Seine Schüler folgten ihm in die Vereine, die er in dieser Gegend leitete.

Wie alles begann

Im Jahr 1927 gründete Herrmann Schittenhelm in Trossingen das erste Handharmonika-Orchester und gab damit den Anstoß für die Bildung weiterer Spielgemeinschaften. Sechs Jahre später war es dann auch in Untertürkheim so weit, der Handharmonika- und Akkordeonklub Untertürkheim-Luginsland wurde am 25. Juli 1933 gegründet. Als Kurzname wurde die Zusammenfassung der Anfangsbuchstaben des Vereins "HAKUL" gewählt. Mit dem Zusammenschluss bezweckten die 15 Gründungsmitglieder die Pflege und Förderung der immer mehr aufstrebenden Volksmusik.

Schon nach zwei Monaten trat der neu gegründete Verein an die Öffentlichkeit und erreichte bei einem Wertungsspielen in Donaueschingen unter der Leitung seines Dirigenten Richard Schuler einen ersten Preis, und im Dezember 1933 gab der Verein in der Gastätte Luginsland sein erstes Konzert. Bis zum Jahre 1943 wurden solche Konzerte alljährlich durchgeführt. Der Erfolg von Konzerten und Werbeveranstaltungen zeigte sich in einem stetigen Mitgliederzuwachs von Spielabend zu Spielabend. Bis zum Juni 1938 hatte sich die Zahl der aktiven Mitglieder von 15 auf 54 erhöht.

Gründungsversammlung des Handharmonika-Clubs Untertürkheim-Luginsland am 25. Juli 1933 im Restaurant Luginsland.

Der letzte Übungsabend des durch Herrn Schuler und Herrn Mayer Cannstatt ins Leben gerufene Handharmonikakurses, war von den Kursteilnehmern im Einvernehmen mit 5 Spielern des bisherigen H.H.Clubs Untertürkheim, die eine neue grössere Clubgemeinschaft züchten, zu Verhandlungen über die Gründung eines Clubs in Luginsland anzusehen worden. Die anwesenden Mitglieder des Lehrkurses sowie die anwesenden Mitglieder des Untertürkheimer H.H.Clubs stimmten der Gründung eines neuen H.H.Clubs zu. Der neue Club soll den Namen tragen:

"Handharmonika-Club Untertürkheim-Luginsland"